Schlingensiefs Vortrag an der UniversitÀt von Ouagadougou
TV-Beitrag vom 22.05.2009 zu Christoph Schlingensiefs Vortrag an der UniversitÀt von Ouagadougou
TV-Beitrag vom 22.05.2009 zu Christoph Schlingensiefs Vortrag an der UniversitÀt von Ouagadougou
Ambitioniertes Projekt des Star-Regisseurs – mögliche Standorte in Burkina Faso, Tansania und Mosambik
Berlin – Der Theaterregisseur Christoph Schlingensief ist am Sonntag wieder nach Afrika gereist, um in Burkina Faso seine PlĂ€ne fĂŒr ein Festspielhaus weiterzuverfolgen. Er hat dafĂŒr auch die UnterstĂŒtzung des Goethe-Instituts und des deutschen AuĂenministers Frank-Walter Steinmeier (SPD) erhalten. AuĂerdem ist er dazu auch in Kontakt mit dem schwedischen, teilweise in Afrika lebenden Schriftsteller Henning Mankell. Als mögliche Standorte kommen auch Tansania (Sansibar) und Mosambik in Betracht. Das Festspielhaus soll sowohl afrikanischen als auch KĂŒnstlern von anderen Kontinenten zur VerfĂŒgung stehen und die Begegnung der verschiedenen Kulturen fördern. mehr »
Der Theater-Regisseur Christoph Schlingensief hat fĂŒr sein geplantes Festspielhaus in Afrika jetzt auch die offizielle UnterstĂŒtzung der Bundesregierung.
Lesen Sie hier die vollstĂ€ndige Rede des AuĂenministers Frank-Walter Steinmeier anlĂ€sslich der Konferenz âMenschen bewegen IIâ am 23.04.2009 mehr »
In seiner Rede anlĂ€sslich der Konferenz âMenschen bewegen IIâ am 23.04.2009 hat AuĂenminister Frank-Walter Steinmeier angekĂŒndigt, Christoph Schlingensiefs Projekt “Festspielhaus Afrika” tatkrĂ€ftig zu unterstĂŒtzen
Afrika kam bei der diesjÀhrigen Berlinale zu kurz. Doch immerhin haben drei Jurymitglieder ein enges VerhÀltnis zu dem Kontinent.
Die diesjĂ€hrige Berlinale fand praktisch unter Ausschluss des Kontinents Afrika statt, abgesehen von â immerhin â zwei Koproduktionen und einem Programm mit sĂŒdafrikanischen Dokumentarfilmen im wackeren Forum. Ganz entgegen dieser Tendenz stand die Besetzung der internationalen Jury; gleich drei ihrer Mitglieder haben starke BezĂŒge zu Afrika. FĂŒr die ist es zwar ein Graus, wenn man von Afrika spricht anstatt von einem der ĂŒber 50 LĂ€nder zwischen Algerien und SĂŒdafrika, Mauretanien und Ăthiopien. Allein Nigeria, so der schwedische Schriftsteller und Afrika-Liebhaber Henning Mankell, könnte mit seiner FlĂ€che ganz Europa bedecken: âWir mĂŒssen also ĂŒber viele verschiedene Afrikas sprechen. Aber natĂŒrlich sind da auch Gemeinsamkeiten. So gibt es, weil die Bantu sich in den letzten sechs Jahrhunderten so weit verbreitet haben, gemeinsame Traditionen in ganz Afrikaâ, erklĂ€rte Mankell in einer Jury-Pause. Leicht erkĂ€ltet, mit einem Berlinale-Schal um den Hals, machte der Bestseller-Autor den Eindruck, als ob er lieber heute als morgen dem kalten Berlin den RĂŒcken kehren wollte. mehr »
Als Regisseur Christoph Schlingensief Anfang November 2008 auf einer Berliner Veranstaltung im Hebbel am Ufer sein Vorhaben verkĂŒndete, ein Festspielhaus in Afrika zu eröffnen, signalisierte das Goethe-Institut unmittelbar seine UnterstĂŒtzung fĂŒr diese Idee, denn es will seine Arbeit auf dem Kontinent verstĂ€rken. Christoph Schlingensief verfolgt diesen Plan schon seit lĂ€ngerer Zeit. Zu Beginn des Jahres 2009 war es soweit. Ein Beitrag von Sibylle Dahrendorf fĂŒr Kulturzeit, 29.01.2009